Die Anreise ab Althofen führte uns über den Triebener Tauern und die A9 (Phyrrn-Autobahn) nach Kremsmünster, wo wir im Schloss Kremsegg an einer Führung durch das dortige Musikinstrumentenmuseum teilnehmen durften. „Probieren – Hören – Sehen – Staunen“ war hier das Motto, denn wir hatten die Gelegenheit, verschiedene Blas- und Tasteninstrumente mit allen Sinnen zu erkunden.
Im Anschluss führte uns die Reise weiter nach Steyr, wo wir nach einem guten Mittagessen, übrigens in einem Restaurant mit sozusagen Kärntner Wurzeln, in den Genuss einer sehr informativen Stadtführung durch diese mittelalterliche Stadt kamen. Im Anschluss daran  brachte uns der Bus nach Melk, wo wir im Hotel Wachauerhof unsere Zimmer bezogen und den Rest des Tages verbrachten.
Am darauf folgenden Morgen besichtigten wir nach dem Frühstück das Stift Melk. Der Rundgang durch das Stift beinhaltete die Museumsräume der ehemaligen Kaiserzimmer, den Marmorsaal und die Stiftsbibliothek sowie die Stiftskirche. Dort gaben wir auch einige geistliche Lieder zum Besten, was bei den Besuchern durchaus Erstaunen – Zitat: „Gänsehaut pur, so etwas habe ich noch nicht erlebt“ – auslöste. Der Stiftspark mit dem barocken Pavillon bildete einen weiteren Programmpunkt.
Nach dem Mittagessen setzten wir unseren Ausflug mit einer Bootsfahrt auf der Donau fort. Diese führte uns über 30 Kilometer Flusslandschaft von Melk vorbei an  mittelalterlichen Burgen, malerischen Orten, gewaltigen Klosteranlagen, an grünen Weinbergen und natürlich an Dürnstein und anderen Sehenswürdigkeiten nach Krems, wo wir bereits erwartet wurden und an einer 1 ½ -stündigen Führung durch die dortige Altstadt teilnahmen. Nach Ende der Führung zwang uns ein Regenguss Unterstand zu suchen – eine gute Gelegenheit Kaffee zu trinken.
Anschließend brachte uns der Bus zurück nach Melk, wo wir im Heurigenkeller des Hotels köstliche Dinge wie Geselchtes, Schweins- und Surbraten sowie Semmel- und Kartoffelknödel, Specksauerkraut und Blunzeng’röstl genießen durften. Den krönenden Abschluss bildeten dabei Bauernkrapfen mit original Wachauer Marillenmarmelade.
Laut Plan war der nächste Morgen bzw. Vormittag der Fahrt nach Mariazell gewidmet, wo uns um 10 Uhr 30 zwei Guides erwarteten, um uns durch den Ortskern und rund um die Basilika zu führen und mit ihren Erklärungen ein wenig über diesen Wallfahrtsort zu informieren. Den Abschluss bildete eine Führung durch die Schatzkammer der Basilika sowie einem individuellen Besuch in der Kirche selbst und eine Besichtigung der Gnadenmadonna – an diesem Tag unbekleidet, d.h. ohne eines der traditionellen Gewänder.
Nach dem Mittagessen und dem Sich-Eindecken mit Mariazeller Lebkuchen, den bekannten Magentropfen, Engelsfiguren und Rosenkränzen sowie anderen Devotionalien bestiegen wir wieder unseren Reisebus.
Unser Chauffeur Lois brachte uns nach etwa 3 ½ Stunden ebenso wie unsere mitgereisten Gäste, vollgepumpt mit positiven Eindrücken wieder nach Althofen.
Nun dürfen wir uns auf die Aufgaben des kommenden Sängerjahres freuen.

 

Bilder zum Ausflug