Unter der künstlerisch-musikalischen Gesamtleitung von Dagmar Sucher gelang es den Mitwirkenden auf wunderbare Weise, bei den Zuhörern Advent und Weihnachten spürbar werden zu lassen. Sie weckten in ihnen das Gefühl hin auf eine friedvolle, selige Zeit, entrissen sie ein wenig der Hektik und Rastlosigkeit des vorweihnachtlichen Alltags, ließen Stille einkehren und versetzten sie in die zur Jahreszeit passende Stimmung.
Das Publikum hatte darüber hinaus auch die Gelegenheit, diese Adventstimmung in Form einer CD, die der Chor im März d. J. aufgenommen hatte, mit nach Hause zu nehmen. ‚Klingender Adventkalender‘ – so der Titel der CD – lässt den Zuhörer soz. an 24 Tagen im Advent je ein musikalisches Fenster öffnen. Zu erwähnen sei noch, dass je verkaufter CD ein Euro den Opfern der Unwetterkatastrophe vom Oktober zugute kommt.
Heuer bildete das weltweit bekannteste Weihnachtslied ‚Stille Nacht‘ – in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt – sozusagen den roten Faden des Adventsingens und wurde von den Musikern Lorenz (Querflöte) und Peter Pichler (Klarinette), Thomas Adunka (Violine) und Heidrun Springer (Harfe), unterstützt an der Bassgeige von unserem Tenor Engelbert Guggenberger, durch perfektes Musizieren umrahmt. Gemeinsam mit der Bläsergruppe ‚bRASSIG‘  (Ltg. Christian Drobesch) trugen sie zum Gelingen des Abends bei, sodass es gelang, das Publikum am Ende der beiden Veranstaltungen (15. und 16. Dezember) im bis auf den letzten Platz besetzten Kulturhaus Althofen zu Begeisterungsstürmen und ‚standing ovations‘ hinzureißen.

Zu erwähnen sind auch die Leistungen der ‚Krappfelder Hirten‘, mit Lukas Moser, Simon und Sophia Marschnig-Stingl sowie Samuel und Elena Golja, Bettina Maurer, Jana Prasser, Anna-Lena Kogler und Clemens Stingl, die es auf ihre natürlich kindliche und jugendlich lockere Art verstanden, das Auditorium in ihren Bann zu ziehen und vom Alltag auch auf recht humorvolle Weise ein wenig  abzulenken. Als Sprecher fungierten zum wiederholten Male Elvira Zechner (vormals Priebernig) mit gewohnt tiefgehenden Texten, sowie Rene Philipp, der diesmal nicht nur als Moderator durch das Programm führte, sondern auch – nach zweijähriger Absenz – in seine Rolle als ‚Hirtenvota‘ zurückkehrte.
 
Persönliche Gespräche mit Besuchern im Anschluss an beide Veranstaltungen, Telefonate, SMS- und WhatsApp-Botschaften sowie Emails mit Kommentaren zu den Aufführungen gaben dem Veranstalter recht und bestätigten die hervorragenden Leistungen und den gezeigten Einsatz.

 

 

Bilder zum 40. Krappfelder Advent