Die Abreise zum Flughafen Laibach am frühen Morgen des 10. Juli war schon einmal die erste Herausforderung, denn so zeitiges Aufstehen ist kaum eine(r) von uns wirklich gewohnt. Nichtsdestotrotz gelang es problemlos und die Ankunft in Paris – allein schon Paris zu überfliegen – gestaltete sich zu einem großartigen Erlebnis.
Der erste Tag war dann schon mit entsprechend viel Programm gespickt. So zum Beispiel mit einer ganztägigen Stadtrundfahrt und Besichtigungen bekannter Sehenswürdigkeiten wie etwa dem Eiffelturm, dem Assemblée nationale,
  dem Quartier Latin mit der Sorbonne, dem Place de la Concorde, dem Pantheon, dem Arc de Triomphe, der Ile de la Cité und der Kathedrale Notre Dame, die ja durch den verheerenden Brand Schlagzeilen machte. Am Ende des Tages folgten das Einchecken im Hotel, ein g’schmackiges  Abendessen sowie ein gemütlicher Abend bei einem guten Glas französischen Weines sowie die Erkundung der unmittelbaren Umgebung. Dies taten kleinere Gruppen auch an den folgenden Abenden und konnten dabei Verschiedenes erkunden, erleben und kennen lernen, so etwa die Benützung der Pariser Métro, Canal Saint Martin, Mont Martre mit Sacre Coeur bei Sonnenuntergang, ein Abendspaziergang entlang der Seine mit Tanz, Gesang und einer gemütlich, musikalischen Soirée in einer korsischen Enklave und vieles mehr.
Die folgenden Tage waren ebenfalls mit einem umfangreichen Programm ausgefüllt, wie etwa dem Ausflug nach Giverny, wo wir Haus und Garten des bekannten Malers Claude Monet besuchten sowie eine Reihe seiner Werke betrachten konnten. Die Auffahrt auf den Tour Montparnasse, von wo wir eine herrliche Aussicht auf Paris von oben genießen konnten, stand ebenso am Programm wie der Kabarettbesuch im Pariser Cabaret Lido letzteres ein absolutes Muss.
Randbemerkungen zum Lido: Hier geschah etwas durchaus Anekdotisches, da einer unserer Tenöre – ‚Toni-Bauer‘ Peter Schmied – gerne die Kontaktadresse, vor allem der Protagonistinnen, gewusst hätte, um sie für das nächstjährige Pfarrfest in St. Stefan als besondere Einlage zu engagieren.
Nochmals Lido: Nach einer einzigartigen Show erlebten wir noch mehr Beeindruckendes, als dass nämlich am selben Tag im Fußball-Nordafrika-Cup die Begegnung zwischen der Elfenbeinküste und Algerien zur Austragung kam. Und da Algerien diese sportliche Auseinandersetzung gewinnen konnte, kam es an der Avenue des Champs-Élysées
zu friedlichen Siegesfeiern seitens tausender Algerier, die in Paris und Umgebung leben. Allerdings fühlte es sich auf Grund der Menschenmenge, der gezündeten Raketen und der Bengalischen Feuer für uns doch ein wenig unbehaglich an.
Oder auch ein Empfang in der Österreichischen Botschaft durch den Botschafter Dr. Michael Linhart, seiner Frau und seinem Team, dem wir musikalische Grüße aus Kärnten und Österreich überbringen durften und die mit viel Begeisterung und Freude entgegen genommen wurden. Auch wurden neue Bande geknüpft und ein neuerlicher Besuch in der ‚Stadt der Liebe‘ wäre daher nicht ganz ausgeschlossen.
Nicht fehlen durfte natürlich eine Bootsfahrt auf der Seine ebenso wie ein Besuch im Marais-Viertel. Die beiden letzten Tage waren ausgefüllt mit dem Besuch des Louvre sowie dem Genuss des Flairs von Montmartre und dem Kennenlernen von Sacre Coeur und dem Friedhof Montmartre, wo viele bekannte Persönlichkeiten (Jaques Offenbach, Heinrich Heine u.a.) ihre letzte Ruhestätte fanden.
Den Schlusspunkt bildeten der Prunk des Schlosses, der Gärten und der Wasserspiele in Versailles, bevor es dann ‚au revoir‘ hieß und wir vom Flughafen Paris Charles-de- Gaulle die Heimreise antraten.
Zusammenfassend darf gesagt werden, dass Paris durchaus eine Reise wert ist und war, und wir noch oft und lange an die schöne Zeit in dieser einzigartigen Stadt  zurückdenken werden. Vor allem auch deshalb, weil es der Gemeinschaft, der Freundschaft, dem gemeinsamen Tun und Singen sowie dem Miteinander gut getan hat und des 40-jährigen Bestandes absolut würdig war. Paris – nous reviendrons!

 

Bilder zur Parisreise