Abgesehen vom Singkreis ‚ars musica‘ Althofen nahmen an der Veranstaltung der MGV Stahlklang Hüttenberg, die Alphorngruppe Valcanale sowie die Stromlosen teil. Durch das Programm führte auf recht lockere und heitere Art der Hauptorganisator Wolfgang König persönlich.
Der Singkreis selbst glänzte mit seinem Programm, das sich aus Kärntnerliedern und Stücken des sog. Modern Style zusammensetzte. Es gelang dem Chor das Publikum durch einfühlsames und stimmiges Singen und Musizieren zu Bravo- und Zugabe-Rufen hinzureißen. Dies war insofern verdient, als dass es den Sängerinnen und Sängern glückte, eine tolle Mischung aus Herztönen, entsprechendem Einfühlungsvermögen und passender Dynamik auch umzusetzen. All dies natürlich dank Chorleiterin Dagmar Sucher mit ihrer einzigartigen Gabe, aus Sprache, Melodie und Musik ein Kunstwerk entstehen zu lassen.
Zu erwähnen seien darüber hinaus auch die Solisten Peter Schmied („Wenn üba die Berglan“), Sarah Sunitsch („Wånn da Holdastrauch blüaht“), Franz Pichler („Der Wirt in Lorenzn“) und Herbert Grabner – ein gebürtiger Knappenberger („Das Schmeichlkatzle“) – sowie René Philipp („The Wellerman“ – Walfängerlied aus Neuseeland). Letzteres – choreographisch entsprechend aufbereitet – wurde, ebenso wie Rainhard Fendrichs „I am from Austria“, von der choreigenen Combo (Besetzung: Heidemarie Stingl – Piano, Guido Kogelnig – E-Gitarre, Engelbert Guggenberger – Bassgeige) begleitet, was vom Auditorium mit großer Begeisterung angenommen wurde.
Ein absolut stimmungsvoller und musikalisch hochwertiger Abend endete mit dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen ‚Gern haben tuat guat‘. Der anschließende Smalltalk und Erfahrungsaustausch unter den Sängern und Sängerinnen sowie den Musikern und Veranstaltern ließen dieses Fest der Stimmen wiederum zu einem großen Erfolg gedeihen.